News

Neuerscheinung: "Neue linke Mehrheiten" von Katja Kipping

Ein Kommentar von Andrea Ypsilanti

31.03.2020
| Andrea Ypsilanti

Katja Kipping bezieht eindeutig Haltung als Politikerin der Partei Die Linke und geht dabei ernst und offen auf die SPD und die Grünen zu. Indem sie nicht das Trennende und die Vergangenheit betont, sondern die Chancen des Gemeinsamen. Das ist nicht wenig. Dabei werden nicht blauäugig die Differenzen ausgespart, aber die Notwendigkeit einer Verständigung auf Gemeinsamkeiten wird mit der Dringlichkeit für neue Antworten sehr gut begründet. Mehr

Aufs Ganze gehen!

Positionspapier zum 10-jährigen Jubiläum der Gründung des Instituts

31.01.2020
| ISM Vorstand

Wir haben das Institut Solidarische Moderne zu einer Zeit gegründet, als eine rot-grün-rote Koalition noch über eine gesellschaftliche Mehrheit verfügte. Ihr Zustandekommen wurde dann aber von den Parteien verfehlt, die sie hätten bilden sollen. Wir haben in einer solchen Koalition, das war und ist unser wichtigster Punkt, ein Ganzes gesehen, das mehr wäre als die Summe seiner Teile, mehr wäre also als die sozialdemokratische, die grüne und die Partei der Linken je nur für sich. Unser Ziel war und ist es, diesem Ganzen einerseits zum Ausdruck und andererseits zu einer Perspektive seiner Durchsetzung zu verhelfen. Mehr

Neues Buch von Stephan Lessenich "Grenzen der Demokratie"

ISM-Kuratoriumssprecher zur Möglichkeit einer solidarischen Demokratie

11.12.2019
| Stephan Lessenich, ISM-Kuratorium

Wer darf kommen, wer wird ausgeschlossen und wer darf mitbestimmen in der Demokratie? Stephan Lessenich, Professor für Soziologie an der LMU München und ISM-Kuratoriumssprecher, zeigt in seinem neuen Buch "Grenzen der Demokratie. Teilhabe als Verteilungsproblem", dass die existierenden Demokratien auf einem System der Grenzziehungen basieren - der sozialen Ausgrenzungen ebenso wie der ökologischen Entgrenzungen. Mehr

Revolte der Würde

In Italien verbinden sich Kunst, Religion und die Kämpfe von Arbeitsmigranten

Solidarisch gegen die Diffamierung von Verantwortlichen der Broschüre zu Ungleichwertigkeit und frühkindlicher Pädagogik

11.12.2018

Die Amadeu Antonio Stiftung hat eine Broschüre zu Ungleichwertigkeit und frühkindliche Pädagogik für das Handlungsfeld Kindertagesbetreuung veröffentlicht, die auf neue Herausforderungen im Umgang mit Abwertungen, Rechtspopulismus und Rechtsextremismus eingeht. Die Autorin Esther Lehnert, Professorin an der Alice-Salomon-Hochschule und Vorstandsmitglied des ISM, sowie Familienministerin Franziska Giffrey, die das Vorwort verfasst hat, werden aktuell von einer rechten Hasstirade im Netz überzogen. Wir solidarisieren uns hiermit nachdrücklich mit den Mitarbeiter*innen der AAS und den Verfasser*innen dieser Handreichung. Mehr

Seenotrettung ist kein Verbrechen

03.07.2018

Das Sterben im Mittelmeer geht weiter. Hunderte von Menschen sind in den letzten Wochen ertrunken. Die Todeszahlen steigen. Die zivile Seenotrettung leistet einen enormen Beitrag gegen diese humanitäre Krise und verdient Solidarität und konkrete Unterstützung. Mehr

Aufbruchstimmung

Wir diskutieren über neue linke Zusammenschlüsse an den Schnittstellen zum ISM

14.05.2018

Am 21. April haben wir in Frankfurt am Main zu einer Diskussionsveranstaltung eingeladen. Dabei ging es um die Fragen: Wie können wir langfristig politische Bündnisse bilden, die dem aktuellen Rechtsruck etwas entgegensetzen und neue politische Konzepte und Strategien entwickeln? Welche Rolle kann und soll das ISM dabei spielen? Mehr

Das Unmögliche versuchen - eine solidarische Moderne

Veranstaltungsreihe "Lob der Freiheit" in Bielefeld

21.11.2017

Inspiriert von unserem Aufruf »Das Unmögliche versuchen« und auf die lokale Bielefelder "Initiative Politikwechsel" hin, startet am 22. November die Gesprächsreihe "Lob der Freiheit". Mehr

Solidarische Einwanderungsgesellschaft: Wer ist eigentlich Wir?

Abschluss und Dokumentation der Reihe "Mehrheit sucht Regierung"

20.09.2017

In guter Crossover-Tradition diskutierten die drei Parteipolitikerinnen Katja Kipping, Gesine Schwan und Simone Peter mit der Aktivistin Newroz Duman und dem Hochschullehrer Stephan Lessenich am 4. September in Berlin über eine "Solidarische Einwanderungsgesellschaft". Es ging um die Grenzen des Nationalstaates, die Grenzen des Wahlrechts, um die AfD, die Fusion und das Oktoberfest, um das Wir in einer globalen Welt, um Sprachkurse und Fluchtursachen. Mehr

Mehrheit sucht Regierung 3/3

4. September, Berlin

03.07.2017

Mit Simone Peter, Vorsitzende GRÜNE. Katja Kipping, Vorsitzende DIE LINKE. Gesine Schwan, Politikwissenschaftlerin SPD. Stephan Lessenich, Soziologe. Mehr

Solidarisches Europa - Wo leben wir?

Mehrheit sucht Regierung 2/3

20.06.2017

Die zweite Runde unserer Reihe "Mehrheit sucht Regierung". Wer ist eigentlich das "Wir" im Wahlkampfslogan der CDU? Warum müssen wir unsere "imperiale Lebensweise" überwinden? Welche hoffnungsvollen Veränderungen beginnen in den "rebel cities"? In Frankfurt am Main sprachen Imran Ayata, Ulrich Brand, Daphne Büllesbach und Sonja Buckel über ein mögliches solidarisches Europa. Mehr

Solidarische Moderne - Wie wollen wir leben?

6. Mai 2017, Stuttgart: Mehrheit sucht Regierung 1/3

14.06.2017

Clip unserer der Veranstaltung im Württembergischer Kunstverein Stuttgart vom 6. Mai 2017. Mit Daniel Loick, Philosoph. Eva von Redecker, Philosophin. Bernd Riexinger, Vorsitzender DIE LINKE. Ceren Türkmen, Soziologin. Moderation: Thomas Seibert. Mehr

Anders regieren? R2G aus Perspektive der Länder

Podiumsdiskussion des ISM am 19. Mai in Erfurt

13.04.2017

Wie gestaltet es sich mit Rot-Rot-Grün auf verschiedenen Ebenen - in den Städten und Bundesländern? Es ist Bundestagswahlkampf. Was müsste aus Perspektive der Länder im Bund geschehen? Dr. Simone Peters, Prof. Benjamin Immanuel Hoff und Annika Klose diskutieren darüber mit Astrid Rothe-Beinlich. Mehr

Mehrheit sucht Regierung

Veranstaltungsreihe zur Bundestagswahl

08.04.2017

Ein Politikwechsel ist möglich. Wir brauchen nur noch die richtige Regierung dafür. Eine linke Mehrheit könnte die Jahre des politischen Stillstands endlich beenden. Was aber ist nötig, damit eine rot-rot-grüne Regierung tatsächlich das Land verändert? Wahlversprechen hören wir nicht zum ersten Mal. Deswegen haben viele schon vor langem entschieden, die Veränderung selbst zu beginnen: im Alltag, am Arbeitsplatz, im Stadtteil. Unser Aufbruch hat längst begonnen. Und doch merken wir, dass Protest und Engagement alleine nicht ausreichen. Doch was wäre, wenn die Mehrheit 2017 ihre eigene Stimme findet, anstatt sie nur abzugeben? Wenn nicht nur die Stimmen zählen, die wahlberechtigt sind? Das Format „Mehrheit sucht Regierung" bündelt Ideen und formuliert daraus Anforderungen an eine mögliche rot-rot-grüne Regierung. Weil Politik zu wichtig ist, um sie allein den Parteien zu überlassen. Mehr

Alle für einen - einer für alle

Axel Troost für Politikwechsel in Europa, in "neues deutschland"

02.03.2017
| Axel troost

Die bisherige Nachkriegsordnung verliert ihre Konturen. Auch Europa kann nicht so weitermachen wie in den vergangenen Jahren. Es kann in der Welt des 21. Jahrhunderts nur als geeinter Kontinent mitreden und mitbestimmen. Mehr

Der Schulz-Effekt: Alles nur Show - oder politische Wende?

Vorstandssprecher Seibert in "neues deutschland"

02.03.2017
| Thomas Seibert

Linkswende mit der SPD des Kandidaten Schulz, Grünen und LINKEN? Aktuell kaum zu glauben. Aber: Ist es nicht das, was die in die Partei Eintretenden wollen? Und schien die Zustimmung zum Brexit sowie Trump als US-President nicht ebenso unmöglich? Thomas Seibert über den Medienhype einer Postdemokratie, der einen realen Politikwechsel nach links möglich machen könnte. Mehr

Reichtum umverteilen - ein gerechtes Land für alle!

ISM Teil des neu gegründeten Bündnisses

18.01.2017

Wir können ein besseres und gerechtes Land für alle schaffen, die hier leben. In Deutschland gibt es so viel Reichtum wie nie zuvor, wir müssen ihn endlich vernünftig verteilen und gerecht einsetzen. Ein Aufruf. Mehr

"Nur mit einer gemeinsamen Idee von einem Politikwechsel"

Andrea Ypsilanti (ISM-Sprecherin, SPD) über R2G im Bund

18.01.2017

Vor einer Debatte über Rot-Rot-Grün im Bund müsse die SPD zunächst einmal eine klare Programmatik formulieren, sagt die hessische SPD-Politikerin Andrea Ypsilanti. Dazu gehörten ein Ende der Austeritätspolitik gegenüber Griechenland und die Umverteilung von Reichtum. Interview nachzulesen oder zu -hören auf Deutschlandradio Kultur. Mehr

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