Summer Factory

Eine Methode der kollekiven Wissensproduktion

12.08.2013

(Artikel aus: J. Angermüller/S. Buckel/M. Rodrian-Pfennig (Red.): Solidarische Bildung. VSA: Verlag, Hamburg 2012)

Mit der Summer Factory hat sich das Institut Solidarische Moderne (ISM) zwei Ziele gesetzt: Zum einen soll es darum gehen, in der Krise des Neolibe- ralismus in die herrschende Wissensordnung einzugreifen, also in das, was gesagt und gedacht werden kann, in das, was selbstverständlich erscheint oder – wie immer behauptet wird – alternativlos ist. Der Neoliberalismus als Diskurs kann inzwischen als gescheitert gelten, doch die institutionalisierten Praktiken dauern fort, umso mehr, als ein alternatives gesellschaftliches Projekt allenfalls in Umrissen erkennbar ist. Der neoliberale Diskurs wurde allerdings von Anfang an durch kritische Gegendiskurse begleitet, die zentrale Prämissen des Neoliberalismus bestritten: die Ökonomisierung des Sozialen, die Umverteilung von unten nach oben, den Abbau sozialer Rechte, die Enteignung der sozialen Infrastruktur. Angesichts der Vielfachkrise (vgl. Demirović u.a. 2011) – der Weltfinanz- und Wirtschaftskrise, der Krise der Politik und der Staatshaushalte, der ökologischen Krise und der Welternährungskrise und eben der massiven Krise der Bildungssysteme – kommt es jetzt drauf an, dieses Gegen-Wissen zu gegenhegemonialen Projekten zusammenzuführen. (...)

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