Was soll ich lesen?

Auswertung der Aktion „Die Leseliste im Mai 2012"

04.06.2012
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Alle Angaben sind nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt, aber unverbindlich. Für Fehler in den Kommentaren sind wir nicht verantwortlich, die Meinungen stellen nicht die Meinung des ISM dar, für Links übernehmen wir keinerlei Haftung. Alle Angaben sind unzensiert, aber von uns soweit möglich anonymisiert worden. Dieses Dokument stellt damit die Informationen auch jenen zur Verfügung, die das Medium Facebook explizit nicht nutzen wollten. In Summe ergibt das ein umfassendes Nachschlagewerk für alle, die sich informieren wollen, aus welchen Werken die Mitglieder des Instituts ihre Inspiration ziehen.

 

Buch

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Kommentare

Di, 1. Mai: Empört Euch! von Stéphane Hessel (Ullstein)

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Meine Rezension: http://kaffeeringe.de/blog/empoert-euch.628.html

 

ist ja schon ein Klassiker ...

 

zeitlos und auf den Punkt

 

nicht nur das Buch, ich empfehle vor Allem auch ein Interview mit dem Autor: http://www.youtube.com/watch?v=dHSTw0hICRQ

 

Mit 93 Jahren Lebenserfahrung publiziert Stéphane Hessel sein politisches Vermächtnis. "Empört Euch" ist ein Plädoyer für Frieden und Gerechtigkeit, ein Aufruf zu politischem Engagement und sozialem Ungehorsam. Und dem Autor gelingt, was linken Schreibern traditionell schwerfällt: Eine politische Aussage in nur 15 Seiten zu verpacken.

 

Interessant ist an dem Buch der historische Abriss, den Hessel über die Aufbruchstimmung bei der Résistance im Nachkriegs- Frankreich gibt . Die Ideen, die damals entwickelt wurden, gleichen sich in vielen Dingen mit dem, was heute auch immer wieder gefordert wird . Leider bleibt es oftmals viel zu unkonkret, was jedoch der Form geschuldet ist .

 

Ich finde das Buch sehr interessant und den Autor dahinter noch mehr. Warum haben wir von ihm nicht viel früher gehört?? er ist 93 Jahre alt und sehr präsent und autentisch. Man kann ihm stundenlang zuhören.

 

Gehört sicherlich zu den Büchern, die man gelesen haben sollte. Der Aufruf zur gerechten Empörung, aus dem ein Ändern der Verhältnisse erwachsen kann, ist wirklich gut. Gleichzeitig scheint mir, dass das Verhältnis von Prosa und Inhalt noch hätte verbessert werden können - den Kernaussagen hätte eine kürzere, pointiertere Fassung sicherlich gut getan, oder man hätte mehr (konkreteren) Inhalt unterbringen können.

 

kurz und knackig, mehr braucht man nicht zur Empörung!

 

Was macht das Buch eines 92jährigen Autos so attraktiv? Es ist die Klarheit der Gedankenführung, der als Weltkriegs-Überlebender in aller Deutlichkeit daran erinnert, was das Ziel der Menschenrechtscharta war, wie wichtig es ist sich Zeit seines Lebens für die „richtige Seite“ und eine gerechte Sache zu engagieren auch wenn – seiner Auffassung nach – heute für viele nicht mehr so klar ist, wo der Feind eigentlich steht. - - Rezension in der Links! http://links-sachsen.de/2011/04/buch-emport-euch/

 

Ich bin mit großer Erwartung an das Buch gegangen und wurde enttäuscht. Ein alter Mann brüllt (berechtigt) in Richtung Gesellschaft. Und? Das mache ich auch! Einfluss werden wir beide keinen haben, weil dem Buch das fehlt, was so vielen von uns Abhanden gekommen ist: die Fähigkeit das Abstrakte (Empörung!) in Praktisches zu übersetzen.
Zudem ist seine Meinung zum Nahost-Konflikt oberflächlich (auch für einen Franzosen - traditionell ja da eher einer Seite zugetan) und einem Diplomaten nicht angemessen.
Dennoch: er hat ja Recht, wir sollten alle empörter sein.

 

Ich hab das Buch im Original gelesen. Ich finde, es ist für Menschen, die sich nicht lang aufhalten wollen mit dicken Wälzern, kurz und knapp geschrieben. Es ging ihm darum, die Menschen aufzurütteln. In Frankreich ist es wie warme Semmeln verkauft worden...
In Deutschland ist es eher ein Ladenhüter...

 

Naja, auf Deutsch hat das Wort "empören" auch eher die Bedeutung, sich übertrieben aus falschverstandener Moral heraus über Kleinigkeiten aufzuregen. Wahrscheinlich nicht das, was der Autor (und die ganzen anderen so übersetzten Bewegungen) wollen. Aber wahrscheinlich ist es zu spät, es besser zu übersetzen.

 

Dies Buch hat mir ein Rentner nach einem Friedens-Gottesdienst in der Kirche als Dank geschenkt. Ich habe es inzwischen weiter verschenkt - wir sollten öfter auf diese alten Leute hören!

 

Tolles Buch, wenn auch sehr kurz und die Denkansätze deshalb auch meist nicht besonders weitreichend sind...

 

wunderbar sachlich und friedlich, ein wunderbarer Mensch, vorbildlich!!Es fehlt aber für junge Leute eine Art Gebrauchsanweisung, wie man auch mit sozial-humanen Mitteln gegen die gnadenlose und skrupellose Kapitalmacht angeht und wie man Solidarität erreicht gegen den um sich- und geförderten Egoismus des Einzelnen.

 

Fehlt stimmt nicht.
ALLES ist verfügbar - macht aber Mühe.
Und die Mainstream-Medien beherrschen den Diskurs.

 

Was mir auch einfällt, obwohl ich NICHT links, sondern humanistisch bin: Kathrin Hartmann, Wir müssen leider draußen bleiben. Das bedeutet natürlich und ausdrücklich NICHT, dass für mich links orientierte Menschen inhuman sind!!!

 

 

Mi. 2. Mai: Freiheit statt Kapitalismus von Sahra Wagenknecht (Eichborn)

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Eine Besprechung von Sahra Wagenknechts Buch „Freiheit statt Kapitalismus“ von Albrecht Müller NachDenkSeiten : http://www.nachdenkseiten.de/wp-print.php?p=9632

 

und VIDEO : 21. Pleisweiler Gespräch der NachDenkSeiten mit Sahra Wagenknecht. Ein passender Anstoß zur Besprechung ihres neuen Buches.
http://www.nachdenkseiten.de/?p=9723

 

·  Ein lesenswertes Buch! Ein Schwerpunkt des Buches ist der Vergleich der theoretischen Grundsätze der Väter der sozialen Marktwirtschaft mit den tatsächlichen Verhältnissen des Finanzkapitalismus unserer Tage. Nach der Lektüre hat man den Eindruck, dass Veränderung notwendig und möglich ist.

 

Meines Erachtens hinsichtlich eines breiten Publikums ihr zweitbestes Buch. Unbedingt empfehlenswert.

 

Eine gute Analyse hinsichtlich der heutigen Wirtschafts- und Finanzstrukturen . Da merkt man, dass Frau Wagenknecht was von ihrem Fach versteht. In ihren Schlussfolgerungen bleibt sie jedoch beim "altbewährten" : Mehr Staatsquote, Mehr Regulierung und mehr Vergesellschaftung- man fragt sich ob sich Linke Wirtschaftspolitik darin erschöpfen sollte...

 

Realpolitsch radikale Politik kann mehr. Wagenknecht bleibt innerhalbt der Schranken kapitalitischer Verwertungslogik, anstatt selbige Produktionsweise in gänze anzuzweifeln.

 

Das neue Buch von Sahra Wagenknecht "Freiheit statt Kapitalismus" ist ab sofort im Campus Verlag erhältlich. Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.campus.de/sachbuch/wirtschaft/Freiheit+statt+Kapitalismus.100060.html

Do., 3. Mai: Business as usual: Krise und Scheitern des Kapitalismus von Paul Mattick (Edition Nautilus)

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Buchvorstellung in Köln:
http://www.edition-nautilus.de/programm/politik/buch-978-3-89401-754-5.html

Fr., 4. Mai: Die Schock-Strategie: Der Aufstieg des Katastrophen-Kapitalismus von Naomi Klein (Fischer)

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scharfe Analyse, reich an Fakten... SEHR GUT wie auch NO LOGO!

 

dafür müsste man einen Lesebefehl aussprechen, das Buch liefert die Puzzleteile, die mir noch fehlten, besser kann man nicht beschreiben warum was passiert und wer daran verdient. Wir erleben es gerade.

 

Sa., 5. Mai: Das befremdliche Überleben des Neoliberalismus: Postdemokratie II von Colin Crouch (Suhrkamp)

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"Postdemokratie II": nachdem Postdemokratie so breit rezepiert wurde, hält P.II den Erwartungen nicht stand und dem Autoren ist die Angst vor der eigenen Courage anzumerken. leider enttäuschend

 

det lese ick gerade

 

Hatte das Buch mal in einer Hausarbeit zitiert und empfand seine Analyse der Entstehungsgeschichte neoliberaler Wirtschaftspolitik als sehr hilfreich.

 

Entstehungsgeschichte neoliberaler Wirtschaftspolitik? Eher: neolib Ideologie + neolib Wirtschaftspraxis. Ohne autonome Politik; daher ergänzung zu Postdemokratie I. sehr ausführliche Rezension von M. Liscow vgl.

 

Lesenswert!

 

Das Überleben des Sozialliberalismus braucht mehr Unterstützung als jener Neoliberalismus. Denn der wahre Liberalismus dient der Verwirklichung des Individuum Mensch und unterdrückt diesen nicht.

 

‎Da hab ich gerade was anderes gelesen: http://www.jungewelt.de/2012/04-23/003.php

 

So., 6. Mai: ABC der Alternativen 2.0. Von Alltagskultur bis Zivilgesellschaft von Ulrich Brand u. a. (VSA).

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also jeden Tag ein Buch? ick habe doch die Sonntagszeitung erst am Mittwoch durch. Eins pro Woche und dann wirklich lesen :)

 

du musst nicht täglich ein Buch lesen. Wir stellen hier Bücher vor, die von Euch kommentiert werden können. So erhalten andere eine Orientierung darüber, was lesenswert ist.

 

Ist mit der Frequenz trotzdem sehr schwierig, selbst wenn's nur um Kommentare derjenigen geht, die sie schon gelesen haben.

 

Das ABC der Alternativen 2.0
Buchvorstellung
161 Stichworte auf jeweils zwei Seiten - von Alltagskultur bis Zivilgesellschaft, aufgeschrieben von mehr als 170 AutorInnen aus 14 Ländern in vier Kontinenten - das ist das neue ABC der Alternativen 2.0.
Die Herausgeber Ulrich Brand (Professor für Internationale Politik an der Universität Wien) und Stephan Thimmel (Rosa-Luxemburg-Stiftung) stellen zusammen mit Gerd Siebecke vom VSA Verlag und vielen AutorInnen das Buch im Gespräch mit dem Publikum vor.
Termin: Montag, 7. Mai 2012, 19 Uhr
Ort: taz Café, Rudi-Dutschke Str . 23, 10969 Berlin
Eintritt frei

 

Dieses Buch eignet sich gut für den Einstieg in politische Arbeit. Wer also einen ersten Überblick über die verschiedenen gesellschaftlichen Auseinandersetzungen und die in ihnen fallenden Schlagwörter bekommen möchte, für den bietet das Buch eine leicht verständliche und überschaubare Einführung. Da jeder Begriff auf zwei Seiten kurz und knapp erläutert wird, eignet es sich nicht gerade zum wissenschaftlichen Arbeiten. Dennoch werden die Erläuterungen durch Literaturangaben gestützt, die für die weitere Recherche von Nutzen sein können. Kurz um, das Buch sollte in jedem Verband, jedem AStA und auch schon bei jeder Schülervertretung vorhanden sein, eben überall dort wo politisch gearbeitet wird.

Mo., 7. Mai: Wir sind viele: Eine Anklage gegen den Finanzkapitalismus von Heribert Prantl (Süddeutsche)

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Was ist denn der Unterschied zwischen dem "Finanzmarktkapitalismus" und dem Kapitalismus?

 

der zwischen 'Realwirtschaft' und virtuellem Geldverkehr, vermute ich mal.

 

Folks, ich fürchte, dass es nicht so einfach ist, einfach zwischem "gutem" Kapitalismus und "bösen" Finanzkapitalismus zu unterscheiden, denn die "Realwirtschaft" braucht im Kapitalismus die Finanzierung durch die Finanzmärkte - und wurde durch den Börsenboom und die dort entstandenen "fiktiven" Gewinne in eine Überproduktionskrise hineingetrieben. So hat es zumindest Lucas Zeise mal in einem Vortrag bei der "jungen Welt" ausgeführt.

 

Di., 8. Mai: Der kommende Aufstand von Unsichtbares Komitee (Edition Nautilus)

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WortSintFlut allerorten TatenLosigkeit!

 

hier mehr von Tiqqun: http://www.bloom0101.org/translations.html

 

Mi., 9. Mai: Occupy!: Die ersten Wochen in New York. Eine Dokumentation von Carla Blumenkranz u.a. (Suhrkamp)

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Stiglitz ist immer einige Stunden wert !!!

 

Bei Deutschlandfunk gibt es eine ausführliche Rezension, die sich mit der Schwäche der Reihe "Suhrkamp digital" auseinandersetzt: die Bändchen sollen innerhalb von acht Wochen geschrieben, redigiert und gedruckt werde. Jens Rosbach kommt aber doch zu dem Schluss:
"Das Verlagskonzept könnte aufgehen: Denn die Aufsätze sind persönlich gehalten, emotional und doch reflektierend. Zudem haben die Verfasser - vom Journalisten über den klassischen Autoren bis hin zum Wissenschaftler - angenehm flüssige bis umgangssprachliche Werke abgeliefert."
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/andruck/1670564/

 

Do., 10. Mai: Die Optimierungsfalle: Philosophie einer humanen Ökonomie von Julian Nida-Rümelin (Irisiana)

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War der nicht Staatssekretär unter Schröder?

 

War er.

 

Kulturstaatsminister genau genommen.

 

Ich habe ihn einmal in einem Vortrag über "Toleranz" gehört und mir ist damals aufgefallen, dass er Begriffe wie "Freiheit", "Toleranz", "Kooperation" vor allem philosophisch betrachtet und nicht in sozio-ökonomische Bedingungen einbettet - schon gar nicht in die Produktionsverhältnisse. Ich glaub, der Mann ist das Gegenteil von einm historischen Materialisten. Also, wär jetzt nicht meine erste Priorität, das Buch zu lesen...

 

Es gehört sicher zu seinen Prioritäten keinem historischen Materialismus zu folgen. Wenn das ein Ausschlußgrund sein sollte Bücher nicht zu lesen bleibt recht wenig aus den zeitgenössischen Debatten übrig., oder?

 

Doch - mit Verlaub -, es bleibt sehr viel in der zeitgenössischen Debatte übrig! Zusätzlich zu einigen guten hier im ISM-Leseliste (z.B. Klein, Sedlacek, Eagleton, Penny), habe ich meine Vorschläge in die Richtung schon im Usprungseintrag abgegeben oder andere Vorschläge unterstützt:

- David Graeber: "Schulden. Die ersten 5000 Jahre" (2012)
- Yanis Varoufakis: "Der globale Minotaurus" (2012)
- Lucas Zeise: "Ende der Party. Die Explosion im Finanzsektor und die Krise der Weltwirtschaft" (2. Auflage, Februar 2009)
- Richard Wolff: "Capitalism Hits the Fan: The Global Economic Meltdown and What to Do About It" (2009)
- Richard Wilkinson und Kate Pickett: "Gleichheit ist Glück. Warum gerechte Gesellschaften für alle besser sind" (2009)
- Raj Patel: "The Value of Nothing. Was kostet die Welt?" (2010)
- Gar W. Lipow: "Solving the Climate Crisis through Social Change" (2012)

 

Fr., 11. Mai: Die bösen Geister des himmlischen Bereichs: Der linke Kampf um das 21. Jahrhundert von Slavoj Zizek (Fischer)

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Kann hier nur auf eine Rezenzion des Deutschlandfunks verweisen, der ich zustimme, dass Žižek immer heftig und sprunghaft argumentiert (positiv: er ist immer für neue neue Ideen gut; negativ: er ist nicht konsistent und eigentlich ist man hinterher so schlau wie vorher). Interessant finde ich folgende Idee, die er anscheinend in dem Buch entwickelt:
"Žižek ist der Meinung, dass Widerstand, Umbruch und Revolution nicht erfolgreich sein können, wenn sie nach den Regeln des Systems ablaufen, das sie eigentlich abschaffen wollen."
ebenbei bemerkt finde ich den Witz, den er erzählt, sexistisch. Also: Žižek ist ein Knallbonbon, das zwar inspiriert, aber auf dessen Konsistenz man sich nicht verlassen kann.
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/andruck/1670568/

 

Endlich sagt das mal jemand :)

 

 I was not so amused: http://antjeschrupp.com/2012/01/23/slavoj-zizek-linke-kerle-und-die-revolution/

 

interessant, dass sowohl beim 'kommenden Aufstand' als auch bei Zizek sich Mainstream-Presse und Linke einig zu sein scheinen ... damit nimmt sich die Linke mehr als sie glaubt! und: Zizek ist deutlich konsequenter als sein drauf-los-Schreibfluß vermuten läßt - und Lichtjahre weiter als die üblich verdächtigen linken Reformprojektchen

 

warum Zizek nicht als Aktivisten sehen (was kein Widerspruch zu Philosoph ist) und seine Aussagen ernst nehmen (und sie sind verdammt ernst gemeint)? - der Mann ist geschulter Marxist, hat einen sehr feinen Begriff von Ideologie/ symbolischer Ordnung und ich behaupte, er ist weit weniger sexistisch als alle hier vorgestellten Männer - und das heißt nicht, dass es an ihm nichts zu kritisieren gebe (und ich glaube, Antje Schrupps 'Alternativ-Vorschlag' ist gar kein Widerspruch - außer vielleicht was die Wirkung des 'Ereignisses' angeht)
http://www.youtube.com/watch?v=liBjJPiglUk

 

Sa., 12. Mai: Magazine: Kursbuch. Ausgabe 170: Krisen lieben (Hg. Armin Nassehi)

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So, 13. Mai: Magazine: Lettre International. Ausgabe 95. Krisen des Kapitalismus. (Hg. Frank Berberich)

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Mo., 14. Mai: Magazine: Die Gazette. Das Politische Kuturmagazin. Ausgabe 33. Arbeit. (Hg. Fritz Glunk)

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Di., 15.Mai: Moralische Klarheit. Leitfaden für erwachsene Idealisten von Susan Neiman (Hamburger Edition)

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Sorry, dass ich wieder mit den gleichen Bedenken kommen muss, aber hier scheint schon wieder jemand am Werk zu sein, der nicht in konkreten sozio-ökonomischen Kategorien denkt:
"Bisher sei die Linke über das trostlose Stadium des Materialismus noch nicht hinausgekommen, analysiert Neiman. Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral, behauptet Brechts sarkastisch-materialistische Weltformel. Neiman hält dagegen. Sie zeigt, dass der Mensch ohne Moral geistig wie seelisch verhungert."
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/andruck/1356150/

 

Mi., 16. Mai: Zehn Mythen der Krise von Heiner Flassbeck (Suhrkamp)

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Do., 17. Mai: Transparenzgesellschaft von Byung-Chul Han (Matthes& Seitz)

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Fr., 18. Mai: Die Ökonomie von Gut und Böse von Tomas Sedlacek (Carl Hanser)

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Darf ich einmal einen Vorschlag machen? "Eden 2610". Bekommt man im Internet als Buch oder als eBook auch kostenlos bei mir.

 

Das Buch hat mich etwas enttäuscht: Vieles weiss man bereits schon lange, viel bla-bla

 

hört sich interessant an, vor allem der Aspekt, dass die Ökonomie keine so exakte Wissenschaft ist, wie sie gerne glauben machen will, sondern - wie jede Wissenschaft - vom Menschen gemacht wurde und wird und deshalb auch in Zukunft mal wieder anders betrieben werden könnte, als in der aktuellen neoliberalen Weise:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/andruck/1670593/

 

Sa., 19. Mai: Neoliberalismus, Hochtechnologie, Hegemonie. Grundrisse einer transnationalen kapitalistischen Produktions- und Lebensweise. Eine Kritik von Mario Candeias, (Argument Verlag)

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So., 20. Mai: Warum Marx Recht hat von Terry Eagleton (Ullstein)

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Der Autor sagt, die Banken hätten die Krise durch Spekulation ausgelöst, und besitzt dabei die Dreistigkeit, sich selbst als Marxist zu verstehen.

 

Kannst Du Deine Kritik noch ein bisschen erläutern? Ich versteh sie nicht.

 

Diese Rezension hat mich auf jeden Fall positiv für Eagleton gestimmt:
"Das Buch ist eine hervorragende Annäherung an Marx - Nichts weniger, aber eben auch nicht mehr! Jedenfalls: Wer so zu schreiben vermag, hat Marx nicht einfach nur gelesen, sondern er hat sich dessen Denken wirklich angeeignet."
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/andruck/1732182/

 

Mo., 21. Mai: Fleischmarkt. Weibliche Körper im Kapitalismus von Laurie Penny (Edition Nautilus)

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22. Mai: Exit: Mit Links aus der Krise von Blätter für deutsche und internationale Politik (Blätter)

 

 

 

23. Mai: Stresstest Deutschland: Wie gut sind wir wirklich? von Jens Berger (Westend)

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24. Mai: Darum Feminismus! Diskussionen und Praxen von Affront (Unrast)

 

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25. Mai: Wir müssen leider draußen bleiben: Die neue Armut in der Konsumgesellschaft von Kathrin Hartmann (Karl Blessing Verlag)

 

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26. Mai: Wohlstand ohne Wachstum: Leben und Wirtschaften in einer endlichen Welt von Tim Jackson (oekom)

 

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27. Mai: Kritik des Neoliberalismus von Christoph Butterwegge (VS Verlag)

 

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28. Mai: Markt und Macht: Was Sie schon immer über die Wirtschaft wissen wollten, aber bisher nicht erfahren sollten von Norbert Häring (Schäffer-Poeschel)

 

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29. Mai: Nach der Krise: Gibt es einen anderen Kapitalismus? von Roger de Weck (Nagel & Kimche)

 

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30. Mai: Kapitalismus und dann? Systemwandel und Perspektiven gesellschaftlicher Transformation von Harald Bender (oekom)

 

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31. Mai: Die Gemeinwohl-Ökonomie: Eine demokratische Alternative wächst von Christian Felber (Deuticke)

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