Welche Ideen braucht die neue Zeit?

Zur Arbeit des Instituts Solidarische Moderne

28.01.2010

Unser Ziel

Es geht darum, einen neuen Weg zu finden: den Weg in die Solidarische Moderne. Nach dem grundlegenden Scheitern des real existierenden Neoliberalismus ist die Zeit reif für Alternativen. Eine von ungezügeltem Kapitalismus, grassierender Armut, massiver Umweltzerstörung und kriegerischer Gewalt geprägte Welt, eine auseinanderdriftende Gesellschaft und eine verkümmernde Demokratie verlangen nach Alternativen. Es geht darum, an die industrielle Moderne und die Postmoderne anzuknüpfen, und beide zu einer neuen, solidarischen Moderne weiterzuentwickeln: die programmatische politische Alternative zum Neoliberalismus. Die Idee einer solidarischen Moderne ist unser Beitrag dazu, dass aus der danach fragenden gesellschaftlichen Mehrheit wieder eine politische Mehrheit in demokratischen Wahlen wird. Dafür gründen wir den Verein „Institut Solidarische Moderne".

Unsere Arbeitsweise

  • Wir erarbeiten demokratische Reformprojekte, in denen ökologische, ökonomische, kulturelle und soziale Fragen in ihrem Zusammenhang beantwortet werden.
  • Wir bündeln die wesentlichen Kritiken und Alternativvorschläge und entwickeln daraus ein kohärentes sozial-ökologisches und demokratisches Gegenmodell zum Neoliberalismus.
  • Wir schaffen offene Mitwirkungsmöglichkeiten für alle daran Interessierten.
  • Wir erarbeiten neue politische Konzepte mit innovativen Methoden.
  • Wir entwerfen eine einheitliche Plattform, die die verschiedenen Diskussionsstränge zusammenführt und miteinander vernetzt.
  • Wir mischen uns in den politischen und gesellschaftlichen Diskurs ein.
  • Wir verstehen uns als eine politische Denkwerkstatt, in der zivilgesellschaftliche, wissenschaftliche und politische Kräfte in einem Crossover-Prozess gemeinsam dieses alternative Projekt erarbeiten.

Unsere Themenfelder

  • Soziale Ökonomie
  • Ökologische Gerechtigkeit
  • Humanistische Bildung und kulturelle Emanzipation
  • Geschlechtergerechtigkeit
  • Demokratischer Sozialstaat
  • Kosmopolitismus von unten, Globale Soziale Rechte & Regeln, Solidarisches Europa
  • Demokratischer Aufbruch und Gesellschaft der Vielfalt

Unsere ersten Schritte

  • Gründung und Aufbau des Instituts
  • Zwei politische Tagungen im Jahr 2010
  • Veröffentlichung eines 1. Memorandums

Unsere Chancen und unser Vorgehen

  • Wir schaffen ein Feld für einen offenen und breiten Diskurs, der jede und jeden angeht.
  • Wir bringen Politik und Wissenschaft in einer Form zusammen, die die Wissenschaft praxisnäher und die Politik problembewusster macht.
  • Wir binden, dank der einzelnen Mitglieder, unterschiedlichste Bereiche der Gesellschaft ein und bündeln verschiedene Denk- und Arbeitsweisen in einem effizient organisierten arbeitsfähigen Institut.
  • Wir entwickeln politische Kompetenz für wirkungsvolle parlamentarische und außerparlamentarische Umsetzungsstrategien.