Vorstand

Michael Fromm

Michael Fromm

Michael Fromm lebt in Wuppertal (NRW). Er ist Koordinator der Lokalgruppe „Bergisches Land“ von Democracy in Europe Movement (DiEM25) und Mitglied im Bundeskollektiv dieser pan-europäischen Bewegung. Darüber hinaus engagiert er sich als Vorstandsmitglied des Parteiflügels von DiEM25 „Demokratie in Europa“ (DiE).

Er engagierte sich zuvor viele Jahre als hauptamtlicher Gewerkschafter. Dort war er auch auf europäischer Ebene tätig; zuerst in organisationspolitischen Fragen und später in der Begleitung und Beratung von Europäischen Betriebsräten, u.a. beim European Trade Union Institute (ETUI) in Brüssel.

In seinem „parteipolitischen Vorleben“ engagierte er sich für fast 25 Jahre innerhalb der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) in vielerlei Funktionen - vom Ortsvereins-Vorsitzenden bis hin zur Mitgliedschaft im Bezirksvorstand Hessen-Süd und im hessischen Landesausschuss. 1999 verließ er die Partei, weil sie - aus seiner Sicht - ihre sozialdemokratischen Grundprinzipien aufgegeben hat.

Katja Kipping

Katja Kipping

Katja Kipping ist Mitglied des Deutschen Bundestages und ehrenamtliche Mitherausgeberin des Magazins „prager frühling". Sie ist Vorsitzende der Partei DIE LINKE.

"Ich habe das Institut Solidarische Moderne mit gegründet, weil es einer Kraft bedarf, die für alternative politische Projekte wie der energiepolitischen Wende oder der Verankerung von sozialen Grundrechten in der Verfassung streitet, die auch bereit ist, sich mit den herrschenden Hegemonien anzulegen. Ich möchte mit dem Institut alternative gesellschaftliche Stimmungen befördern. Ohne diese wird ein echter Politikwechsel nicht möglich sein. Der Staat ist doch kein Fahrrad, auf das man sich so setzt und einfach in eine andere Richtung lenken kann."

Annika Klose

Annika Klose

Annika Klose ist seit Oktober 2015 Landesvorsitzende der Berliner Jungsozialist*innen sowie eine Sprecherin der Berliner Linken, des Zusammenschlusses von linken Mitgliedern der Berliner SPD. Vor ihrem Wechsel in die Berliner Landespolitik war sie Mitglied im Bundesvorstand der Juso-Hochschulgruppen. Neben bildungspolitischen Themen arbeitet sie zu den Themenbereichen Wirtschaft und Arbeit, Internationales und Europa, Asyl- und Friedenspolitik sowie Feminismus. 

"Für grundlegende gesellschaftliche Veränderung, wie ich sie mir als Jungsozialistin wünsche, braucht es eine starke, linke Bewegung sowie eine Verständigung über eine alternative, demokratische Gesellschaftsvision jenseits des Kapitalismus. Leider findet dieser Diskurs in der gesamtgesellschaftlichen Linken kaum statt: viel wird übereinander gesprochen, wenig miteinander. Ich denke, dass das ISM dafür eine wichtige Schnittstelle und Austauschplattform sowie ein Ort zur Entwicklung neuer Ideen sein kann.“

Filippos Kourtoglou

Filippos Kourtoglou

Filippos Kourtoglou ist bei der IG Metall als politischer Gewerkschaftssekretär angestellt, arbeitet thematisch rund um das Thema Arbeit 4.0 und wie die ITK-Branche mit der Industrie vor Ort verschmilzt. Die Frage vieler Beschäftigter, ob wir Angst vor der kommenden digitalen (R)Evolution haben sollten, treibt ihn um. Daher brennt er dafür, dass das Primat der Politik wieder Rückkehr findet und die Menschen sich der Zukunft der Arbeit und des Sozialstaates wieder annehmen. Denn die Zukunft ist nicht düster, vielmehr können wir der Prognose von Keynes 3-Stunden-Woche („Economic Possibilities for our Grandchildren“) näher kommen.

Weiterhin ist er tarifpolitisch für die industrienahen Angestelltenbetriebe zuständig. Als Kind einer GastarbeiterInnenfamilie ist er in Frankfurt am 15.4.86 zur Welt gekommen und als Frankfurter zwischen Blockupy und Gewerkschaftsjugend politisiert worden. Um im Sinne einer Doppelstrategie die politische Bewegung bei den Themen Arbeit und Migration in die politischen Parteien zu tragen, war er ebenfalls bei den Jusos aktiv - zuletzt als stellvertretender Bundesvorsitzender. 

Volker C. Koehnen

Volker C. Koehnen

Volker Koehnen, Diplom-Politikwissenschaftler und Systemischer Berater (SG), arbeitet bei der Gewerkschaft ver.di im Landesbezirk Hessen. Dort kämpft er tarifpolitisch angesichts zunehmender Prekarisierung der Erwerbsarbeit bzw. explodierendem Niedriglohnsektor für solidarische Arbeitsverhältnisse und einen gesetzlichen Mindestlohn. Als Autor zahlreicher Artikel und Buchbeiträge beschäftigt er sich mit Themen kritischer Politikphilosophie; beim Denken konkreter emanzipatorischer Politikentwürfe prägt ihn dabei die theoretische und praktische Synthese von Psychoanalyse und Kritischer Theorie. Er ist Mitglied der SPD.

 

„Mein politisches Interesse und Engagement gilt vor allem einer links-emanzipatorischen Kritik der politischen Ökonomie des neoliberalen Kapitalismus, der sowohl seine ökologischen Grundlagen zerstört als auch Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität zunehmend in ihr Gegenteil verkehrt und pervertiert. Will eine kapitalismuskritische und emanzipatorische Politik die ‚steinernen Verhältnisse zum Tanzen bringen‘, muss sie im Dialog und Cross-Over von Wissenschaft, Politik und Sozialen Bewegungen gesamtgesellschaftlich und politisch die Meinungsführerschaft erringen - daran im Vorstand des Instituts Solidarische Moderne mitzuarbeiten, ist für mich eine lohnende Sache.“

Ricarda Lang

Ricarda Lang

Ricarda Lang ist seit Oktober 2016 Mitglied im Bundesvorstand der GRÜNEN JUGEND und sei Oktober 2018 Bundessprecherin. Zuvor war sie mehrere Jahre lang hochschulpolitisch aktiv - unter anderem als Bundessprecherin von Campusgrün, dem bundesweiten Zusammenschluss von grünen und grün-alternativen Hochschulgruppen. Thematisch liegt ihr Fokus auf Feminismus, Antifaschismus und Bilungs- und Hochschulpolitik. 

"Viele Menschen haben keine Lust mehr auf das ewige „Weiter so“. Dieses politische Moment gilt es nun zu mobilisieren. Dafür müssen wir echte Alternativen sowohl zum konservativen und neoliberalen Status Quo als auch den falschen Antworten von Rechts schaffen. Wir müssen Menschen wieder davon überzeugen, dass die gesellschaftlichen Verhältnisse um sie herum veränderbar sind. Dazu gehört für mich auch, dass wir wieder Regierungsperspektiven abseits des konservativen Lagers ermöglichen." 

Dr. Esther Lehnert

Dr. Esther Lehnert

 Dr. Esther Lehnert ist Professorin für Geschichte, Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit mit dem Schwerpunkt Rechtsextremismus an der Alice Salomon Hochschule in Berlin. In ihrer Dissertation ist sie der Frage nach dem Beitrag von Sozialer Arbeit – konkreter den damals tätigen Fürsorgerinnen - an der Ausgrenzung und „Aussortierung“ von als „minderwertig“ kategorisierten Menschen nachgegangen.

Seit Jahren setzt sie sich auf wissenschaftlicher, praxisbezogener und politischer Ebene mit Präventions- und Interventionsmöglichkeiten von und gegen Rechtsextremismus auseinander. Für sie stellt der Einbezug der Kategorie Gender eine Selbstverständlichkeit dar. Sie ist Mitarbeiterin der Fachstelle Gender und Rechtsextremismus der Amadeu Antonio Stiftung und Mitglied im Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus.


 

Sabine Leidig

Sabine Leidig

Sabine Leidig ist Bundestagsabgeordnete für die Fraktion die LINKE, dort verkehrspolitische Sprecherin und engagiert im Themenfeld sozial-ökologischer Umbau. Bis 2009 war sie Bundesgeschäftsführerin von Attac Deutschland und davor 10 Jahre hauptamtlich beim DGB Baden-Württemberg und über 30 Jahre aktiv in außerparlamentarischen Bewegungen und Initiativen.


„Das ISM kann Werkstatt für gesellschaftliche Alternativen sein, die nicht auf die politische Machtoption fixiert ist, sie aber auch nicht ganz ausblendet. Crossover-Debatten machen klüger und können mehr Optionen für solidarische Veränderung eröffnen“
 

Erik Marquardt

Erik Marquardt

Erik Marquardt ist Fotojournalist und Mitglied im Bundesparteirat  bei Bündnis 90/DIE GRÜNEN. Er war 2014 bis 2015  Bundessprecher der GRÜNEN JUGEND. Von 2011 bis 2013 war er im Vorstand des "freien zusammenschlusses von studentInnenschaften" (fzs). Seine Schwerpunktthemen sind Migrations-, Asyl- und Bildungspolitik.

Hilde Mattheis

Hilde Mattheis

Hilde Mattheis ist Bundestagsabgeordnete der SPD, stellvertretende Landesvorsitzende ihrer Partei in Baden-Württemberg und Vorsitzende des Forums Demokratische Linke 21 - Die Linke in der SPD. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind Gesundheits- und Sozialpolitik, Verteilungsgerechtigkeit und Gleichstellung. Sie ist überzeugt, dass die linken politischen Kräfte stärker zusammenarbeiten müssen, um eine glaubhafte Alternative zur Vorherherrschaft der konservativ-liberalen Parteien zu bilden. R2G ist dafür die richtige Antwort. Die DL21 wirbt deshalb innerhalb der SPD für eine klare linke Politik und eine stärkere Kooperation mit Grünen und Linken.

Cornelia Möhring

Cornelia Möhring

Cornelia Möhring trat 2007 in die fusionierte LINKE ein, ist Sozialökonomin und arbeitet seit vielen Jahren als selbständige Beraterin betrieblicher Interessenvertretungen. Sie kommt aus der feministischen Bewegung und Forschung und ist seit 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages. Sie ist frauenpolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion. Als Mitglied von UN Women arbeitet sie weltweit vernetzt für Frauenrechte.

Fragen nach der Lebensweise, der Umverteilung von Arbeit und Zeit, der ökonomischen Selbständigkeit von Frauen und der Armutsbekämpfung bewegen sie in ihrer politischen Arbeit. Ihr ist es wichtig, dass das Soziale in modernen Umbauprozessen als umfassendes Beteiligungsprojekt verstanden wird. Ohne eine breite demokratische Debatte darüber, wie wir heute und morgen leben, überantworten wir die ökologische Frage tendenziell einer technologischen und marktstrategischen Blickrichtung und verlieren andererseits ihre soziale und weltweite Dimension.

Claus Neuberger

Claus Neuberger

Claus Neuberger ist Volkswirt und seit 1989 beratend tätig. Nach zehn Jahren in einer großen Unternehmensberatung arbeitet er freiberuflich in den Bereichen Strategie, Führung und Verantwortung für europäische und amerikanische Institutionen. Er war als Lehrbeauftragter an Universitäten engagiert und mit verschiedenen Instituten und Projekten in der Wirtschafts- und Sozialethik aktiv.

 

"Das ISM bietet die Chance, Solidarität vom verstaubten Image und die Moderne von der ihr zugeschriebenen Kälte zu befreien, ohne dabei ökonomische Zusammenhänge außer Acht zu lassen."

Kerem Schamberger

Kerem Schamberger

Kerem Schamberger ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrbereich Meyen des Instituts für Kommunikationswissenscahft und Medienforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität. In seiner Dissertation forscht er zum kurdischen Mediensystem, das länderübergreifend arbeitet und damit nationalstaatliche Grenzen sprengt. Auf dem Blog www.kerem-schamberger.de und seiner Facebook-Seite schreibt er täglich zu den Geschehnissen in der Türkei und Nordkurdistan. Er ist zudem Mitglied der marxistischen linken.

Stefan Stache

Stefan Stache

 Stefan Stache ist Publizist und Berater. Er veröffentlicht u.a. über die Voraussetzungen und Möglichkeiten gesellschaftlicher Solidarität, soziale Milieus und politische Lager sowie politische Strategie. Im Rahmen seiner politischen Arbeit in linken Crossover-Zusammenhängen tritt er u.a. für einen sozial-ökologischen Pfadwechsel ein. Der Politikwissenschaftler ist Chefredakteur der Zeitschrift für sozialistische Politik und Wirtschaft – spw