Thomas Fischer
ist seit August 2014 Leiter der Grundsatzabteilung beim DGB-Bundesvorstand. Nach seinem Studium der Politikwissenschaft an der Universität München arbeitete er dort zunächst als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Geschwister-Scholl-Institut für Politische Wissenschaften. 1998 übernahm er die Geschäftsführung des Europäischen Zentrums für Föderalismus-Forschung (EZFF) an der Universität Tübingen. Zwei Jahre später wechselte er zur Bertelsmann Stiftung nach Gütersloh und arbeitete dort zu den Themen Systemreformen der EU, Politische Strategieentwicklung und Gute Regierungsführung. Von 2008 bis zu seinem Stellenantritt beim DGB-Bundesvorstand leitete er das Stiftungsbüro in Brüssel.
„Sozialer und ökologischer Fortschritt statt Regression, gesellschaftliche Teilhabe und Solidarität statt Ausgrenzung, Engagement für eine bessere Zukunft statt Niedergangsrhetorik, mehr Verteilungsgerechtigkeit statt neuer Radikalkapitalismus – für all diese Reformversprechen steht das progressive Lager über Parteigrenzen hinweg. In diesen Zeiten tiefer Krisen und Umbrüche kommt bei den Menschen aber eine ganz andere Botschaft an: Sie sehen sich mit einer Politik konfrontiert, deren Reformkurs ihnen immer mehr soziale Härten, Verzichtsbereitschaft und wachsende Unsicherheit zumutet – mit der Folge, dass das Vertrauen in unsere Demokratie weiter schwindet und der extremen Rechten in die Hände gespielt wird. Wer, wenn nicht die progressiven Kräfte in unserem Land, können diese fatale Entwicklung stoppen, indem sie zeigen, dass Reform auch anders geht? Das heißt aber auch: Sie müssen ihre Kräfte bündeln und starke gesellschaftliche Bündnisse bauen. Hierfür wird das ISM gebraucht – als Ort des offenen Austauschs und des Brückenbauens.“

