Ulrich Schachtschneider
hat Berufsausbildungen als Stahlbetonbauer, Energietechnik-Ingenieur und Diplom-Sozialwissenschaftler. Er arbeitet als Energieberater und ist als freiberuflicher Autor tätig. Seine Buchveröffentlichungen beschäftigen sich u.a. mit Gesellschaftsbildern in der ökologischen Krise, dem Verhältnis von Moderne und Nachhaltigkeit sowie Politiken jenseits des Hoffens auf Wirtschaftswachstum. Aktuell interessiert ihn die Frage, inwieweit es gelingen kann, die in die Defensive geratene sozial-ökologische Transformation als Befreiung zu denken und zu propagieren.
„Ich engagiere mich im Institut Solidarische Moderne, weil ich finde, dass sein Name genau die Denkrichtung anzeigt, die die progressive Strömung in der aktuellen kritischen Umbruchzeit mit Programmatik und Symbolik füllen müsste, in realpolitisch als machbar begründbaren Forderungen. Eingebunden sein müssten diese in die Perspektive einer sozial-ökologischen Transformation, die nicht als belastende Zusatzaufgabe für den Alltag erscheint, sondern als machbarer Schritt in Richtung von mehr Gleichheit und mehr Sicherheit. Es geht um 'weniger Kapitalismus', ohne damit erreichte persönliche und wirtschaftliche Freiheiten in der Moderne zurückzudrehen."

