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Freitag, 4. Dezember 2026, 12:00 - 19:00
Berlin-Charlottenburg

Jugendorganisationen gegen Rechtsextremismus

Arbeitstagung für haupt- und ehrenamtliche Engagierte

Die Veranstaltung ist halböffentlich. Sie richtet sich ausschließlich an Mitglieder eingeladener Jugendorganisationen!

Der politische und gesellschaftliche Rechtsruck stellt unsere Demokratie vor große Herausforderungen.  Jugendorganisationen stemmen sich dieser Entwicklung auf vielfältige Weise entgegen. Dennoch gewinnen rechtsautoritäre Einstellungen auch unter jungen Menschen an Einfluss.

Deshalb müssen wir miteinander reden: Woran liegt das? Wie können wir unsere Arbeit weiter stärken? Welche Strategien sind besonders wirksam? Wie erreichen wir noch mehr junge Menschen? Und wie können wir unsere Kräfte bündeln?

Gemeinsam wollen wir Erfahrungen austauschen, voneinander lernen, Herausforderungen diskutieren und neue Ansätze für unser Engagement entwickeln. Dabei geht es sowohl um inhaltliche Strategien gegen den Rechtsruck als auch konkrete Fragen der politischen Praxis.

Die Veranstaltung richtet sich sowohl an Hauptamtliche als auch an Ehrenamtliche unterschiedlicher Organisationsebenen mit Erfahrung in der Arbeit gegen rechts.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des ISM mit der BUND-Jugend, der DGB-Jugend, der Grünen Jugend, den Jusos und SJD–Die Falken.

Ort: Kinder- und Jugendclub Schloss19 (SJD – Die Falken Berlin), Schlossstraße 19, 14059 Berlin-Charlottenburg. Die Einrichtung ist voll rollstuhlgerecht.

Für Verpflegung ist gesorgt. Reisekosten können leider nicht übernommen werden.

Bitte bis zum 20. November hier anmelden.

Programm

Block 1: Inhaltliche Strategien gegen den Rechtsruck

In parallelen Diskussionsräumen beschäftigen wir uns unter anderem mit folgenden Fragen:

  1. Rechtsruck bei jungen Menschen: Warum sind rechtspopulistische und -extreme Narrative und Parteien für junge Menschen attraktiv – und wie können wir dem begegnen?
  2. Soziale Gerechtigkeit: Wie können wir soziale Fragen und Umverteilung stärker in den Mittelpunkt rücken und rechten Erzählungen den Boden entziehen?
  3. Klimakrise: Wie entkräften wir rechtsautoritäre Argumente, erreichen neue Zielgruppen und machen Klimaschutz zu einem Anliegen der breiten Gesellschaft?
  4. Bündnispolitik: Welche Bündnisse braucht es als Antwort auf den Rechtsruck? Wie können wir unterschiedliche Zielgruppen gemeinsam besser ansprechen?

Block 2: Politische Praxis und gemeinsames Handeln

Im zweiten Teil richten wir den Blick auf konkrete Erfahrungen und Handlungsmöglichkeiten:

  1. Erfolgreiche Praxis gegen rechts: Welche Aktionen und Mobilisierungsstrategien funktionieren? Wie können wir Bündnisse stärken und gemeinsame Formate entwickeln?
  2. Zivilgesellschaft unter Druck: Wie verteidigen wir unsere Handlungsspielräume angesichts rechter Angriffe? Welche Bedeutung haben Neutralitätsgebot und Gemeinnützigkeit für unsere Arbeit?
  3. Engagement nachhaltig stärken: Wie gewinnen und unterstützen wir junge Menschen, binden Engagierte langfristig ein und stärken unsere Organisationsstrukturen?
  4. Umgang mit rechten und rechtsoffenen Einstellungen: Wie begegnen wir rechtsautoritären Positionen im direkten Kontakt, erkennen Unterwanderungsversuche und entwickeln wirksame Gegenstrategien?

Beide Themenblöcke finden als World Cafés mit parallelen Austauschräumen statt. Das offene Format bietet Raum, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen, Erfahrungen aus der eigenen Praxis zu teilen und gemeinsam konkrete Ideen und Strategien zu entwickeln.

Wo?

Kinder- und Jugendclub Schloss19 (SJD – Die Falken Berlin)
Schlossstraße 19
14059 Berlin-Charlottenburg

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