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Montag, 29. Juni 2026, 18:30 - 20:00

Transformationskonflikte in der Multikrise

»Ein Weiter-so geht nicht«, lautete der Tenor einschlägiger Statements und Veröffentlichungen in den Jahren der Corona-Pandemie. Nichts und Niemand schien die Reise in eine andere Gesellschaft – und sei es die eines ergrünten Kapitalismus – aufhalten zu können.

Wenige Jahre später hat sich das Blatt erneut gewendet. Der sozial-ökologische Umbau ist ins Stocken geraten. Er fällt mit einer strukturellen Krise des Wirtschafts- und Industriemodells zusammen, die bedingt, dass die Sorge um das Funktionieren der Wirtschaft, drohende Arbeitsplatzverluste, soziale Unsicherheit und die Angst vor Statusverlust die Dynamik von Transformationskonflikten prägen.

In einer Welt, die vom Kampf um eine neue internationale Ordnung beherrscht wird, laufen soziale und ökologische Nachhaltigkeitsziele Gefahr, von den politischen Agenden zu verschwinden. Lässt sich diese Entwicklung aufhalten oder gar umkehren?

Input: Prof. Dr. Klaus Dörre (Universität Jena, Kassel Institute for Sustainability)

Moderation: Andrea Ypsilanti (ISM-Kuratorium)

Klaus Dörre war von 2005 bis 2025 Professor für Arbeits- und Wirtschaftssoziologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Aktuell ist er Gastprofessor für sozial-ökologische Nachhaltigkeitskonflikte am Kassel Institute for Sustainability der Universität Kassel.

Die Veranstaltung findet digital auf Zoom statt.

Link zur Anmeldung folgt.

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