„Es muss nicht so werden…" - Von antifaschistischen Allianzen und progressiven Leuchttürmen
Kooperationsveranstaltung mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung am 26. März von 18 bis 21 Uhr
Angesichts der aktuellen innerdeutschen, europäischen und globalen Verhältnisse ist die Diskussion um die Notwendigkeit und Strategien antifaschistischer Bündnisse neu entbrannt. Wir müssen nicht auf die USA blicken, um zu sehen, was droht, wenn dem scheinbar stetigen Aufstieg rechter Kräfte kein Einhalt geboten wird: Abbau von Rechtsstaatlichkeit und Gewaltenteilung, Ausweisung großer Teile der migrantischen Bevölkerung, Gewalt und (Staats-)Terror, ungebremste Elitenbereicherung und Hetze gegen alle, die sich dem entgegenstellen.
Wie also können sich antifaschistische Allianzen, die erkämpfte (demokratische) Errungenschaften verteidigen und gleichzeitig für ein Leben aller in einer solidarischen Gesellschaft streiten, zusammentun gegen diejenigen, die das zerstören wollen? Wie können solche Bündnisse demokratische Kräfte bündeln und zugleich vorwärtsweisende Politiken ermöglichen?
Diese Fragen stellen sich umso dringlicher, wenn wir auf die vor uns liegenden Wahlkämpfe im September blicken. Der Blick auf die Verhältnisse in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt einerseits sowie Berlin andererseits zeigt aber auch, wie unterschiedlich die Bedingungen antifaschistischer Politik sind.
Wir laden ein, mit Vertreter:innen von Initiativen und Bündnissen aus den drei Bundesländern genauer auf die Möglichkeiten und Chancen antifaschistischer Politik und Allianzen zu schauen und diese zu diskutieren.
Es diskutieren:
- Alexander Maschke (DGB MV), N.N. (Sachsen-Anhalt.Weltoffen!), Madeleine Henfling (Campact e.V.) über Herausforderungen und Chancen in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt
- Kalle Kunkel (Berlin Zusammen, angefragt), N.N. (aus Marzahn-Hellersdorf) und
Saraya Gomes (DeZIM) über die Stuation in Berlin - Corinna Genschel (ISM) führt in die Veranstaltung ein; es moderieren Anika Taschke (RLS) und Ceren Türkmen (ISM)
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Digitale Teilnahme via Livestream ist möglich.

