Mehrheit sucht Regierung

Veranstaltungsreihe zur Bundestagswahl

08.04.2017
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Mehrheit sucht Regierung

Ein Politikwechsel ist möglich. Wir brauchen nur noch die richtige Regierung dafür. Eine linke Mehrheit könnte die Jahre des politischen Stillstands endlich beenden. Was aber ist nötig, damit eine rot-rot-grüne Regierung tatsächlich das Land verändert?

Wahlversprechen hören wir nicht zum ersten Mal. Deswegen haben viele schon vor langem entschieden, die Veränderung selbst zu beginnen: im Alltag, am Arbeitsplatz, im Stadtteil. Unser Aufbruch hat längst begonnen. Und doch merken wir, dass Protest und Engagement alleine nicht ausreichen.

Doch was wäre, wenn die Mehrheit 2017 ihre eigene Stimme findet, anstatt sie nur abzugeben? Wenn nicht nur die Stimmen zählen, die wahlberechtigt sind? Das Format „Mehrheit sucht Regierung“ bündelt Ideen und formuliert daraus Anforderungen an eine mögliche rot-rot-grüne Regierung. Weil Politik zu wichtig ist, um sie allein den Parteien zu überlassen.

Veranstltungsreihe in Kooperation mit: European Alternatives, Attac, Diem25

Veranstaltungswebseite: www.regierung-gesucht.de 

Facebook: www.fb.me/MehrheitsuchtRegierung

 

Solidarische Moderne - Wie wollen wir leben?

Stuttgart, 6. Mai 2017, 19 Uhr, Württembergischer Kunstverein

Mit Daniel Loick, Philosoph. Eva von Redecker, Philosophin. Bernd Riexinger, Vorsitzender DIE LINKE. Ceren Türkmen, Soziologin. Moderation: Thomas Seibert.

Lokale Partner: Die AnStifterHannah-Arendt-Institut.

Ein Politikwechsel ist angewiesen auf eine Revolution des Alltagslebens und des Denkens, der Lebensweisen und kollektiven Identitäten. Dahinter stehen neben persönlichen Entscheidungen immer auch soziale Infrastrukturen: Rechte, Ressourcen und Sicherheiten  -  für jede und jeden.
Diese Voraussetzungen einer offenen Gesellschaft stehen gegenwärtig unter Beschuss: Unsere Lebensweise der Vielfalt, das Erbe von “1968” wird heute in Frage gestellt. Der Rechtspopulismus hat einen Kulturkampf gegen sein Feindbild des „links-rot-grün-versifften 68er Deutschlands“ ausgerufen.
Die Linke tut sich schwer mit Antworten, doch die Fragen sind gestellt: Wie wollen wir leben? Wie sind die Bedürfnisse nach individueller Freiheit und sozialer Sicherheit zu vereinbaren? 

 Facebookveranstaltung: Solidarische Moderne: Wie wollen wir leben?


 

Solidarisches Europa - Wo leben wir?

23. Juni 2017, Frankfurt am Main, Ökohaus, Kasseler Straße 1 A.

Mit Imran Ayata, Autor. Ulrich Brand, Politikwissenschaftler. Daphne Büllesbach, Europäerin. N.N.

Europa muss Sozialunion werden, mindestens. Und Deutschland ist ein zentraler Schauplatz europäischer Politik: Sparzwang, Niedriglöhne und Exportüberschüsse Made in Germany zerstören die Lebensgrundlagen ganzer Generationen.

Die Europäische Union scheint heute vielen nicht mehr als das eiserne Gehäuse brutaler Austeritätspolitik zu sein: ein intransparentes bürokratisches Monster. Doch Europa ist mehr als die EU. Im Schatten neoliberaler Strukturanpassungen entstehen im Süden Europas innovative Ansätze demokratischer und solidarischer Politik. Sie könnten zum Paradigma einer neuen politischen Idee werden.

Welche Rolle kann und muss Deutschland in einem friedlichen, solidarischen und demokratischen Europa spielen? Wie kann Europa ein Ort der globalen Gerechtigkeit werden? Was ist die europäische Dimension der Bundestagswahl?

Facebook: Solidarisches Europa: Wo leben wir?


 

Solidarische Einwanderungsgesellschaft - Wer ist eigentlich „wir“?

4. September 2017, Berlin

Mit Gesine Schwan, Politikwissenschaftlerin. Stephan Lessenich, Soziologe. Katja Kipping, Vorsitzende DIE LINKE.

Soziale Gerechtigkeit ist heute mehr denn je eine globale Frage. Unsere Gesellschaft ist Teil einer weltweiten Ökonomie - und gleichzeitig ist die Welt Teil unserer Gesellschaft. Eine neue linke Sozialpolitik wird sich daher auch auf dem Feld der Migration beweisen müssen.

Der “Sommer der Migration” hat uns erneut vor Augen geführt: Gerechtigkeit ist nicht nur eine Frage des “Wieviel”, sondern auch des “Wer”. Wenn globale auf nationale Ungleichheit trifft, dann entstehen neue politische Konstellationen, dann wird auch unser Koordinatensystem herausgefordert. Dies ist umso brisanter, weil sich an der Frage der “sozialen Gerechtigkeit” möglicherweise die Wahl entscheiden wird - und auch, ob eine mögliche progressive Regierung ihren Namen tatsächlich verdient.

Also: Wer ist eigentlich “wir”? Was bedeutet soziale Gerechtigkeit heute: eine sanktionsfreie Mindestsicherung für alle deutschen Staatsbürger*innen oder für alle, die hier sind? 

Facebook: Solidarische Einwanderungsgesellschaft: Wer ist eigentlich wir?