Aktuelles

Einigung zwischen Bahn AG und GDL - Was bleibt?

04.07.2015

Nach langen Verhandlungen wurde das Schlichtungsverfahren im Tarifkonflikt bei der Bahn AG erfolgreich abgeschlossen. Das ISM sagt: congratulations! Die Gewerkschaft GDL hat sich dabei mit ihren zentralen Forderungen durchgesetzt: Künftig gilt ein eigener Tarifvertrag für die GDL, Lohnerhöhungen und Arbeitszeitverkürzung wurden vereinbart, sowie – ganz wichtig – die Übereinkunft, dass das staatliche Tarifeinheitsgesetz beim Bahnkonzern keine Anwendung finden wird (vielfältige Nachahmung wird empfohlen!); warum nicht gleich so, Bahnvorstand? Vor allem aber gilt es hervorzuheben, dass die GDL mit der Schlichtungsvereinbarung von vergangener Woche nicht nur in einem monatelangen und stellvertretend für alle Gewerkschaften geführten Kampf das Grundrecht auf Tarifautonomie und Streik verteidigt hat – sondern dies vor allem gegen massive Widerstände in Medien, Politik und Öffentlichkeit. Was bleibt? Mehr

Der Streit um das Referendum ist ein Streit um die Demokratie und um die Verfassung Europas.

Statement des ISM-Vorstandes

28.06.2015

Der Streit um das griechische Referendum ist kein finanzpolitischer Streit, er greift einer konstruktiven Lösung der Staatsfinanzierungskrise nicht vor. Er ist ein Streit um die Demokratie und um die Verfassung Europas. Mit dem Recht der Griech*innen auf Zurückweisung der Austeritätspolitik stehen die elementaren politischen, sozialen und wirtschaftlichen Rechte aller Bürger*innen Europas auf dem Spiel. Mehr

Nein zum Angriff auf das Streikrecht

Der Kampf der GDL gegen Einschränkungen der Tarifautonomie und das Tarifeinheitsgesetz betrifft uns alle und verdient unsere uneingeschränkte Solidarität

11.05.2015 | Volker Koehnen, Vorstandsmitglied des „Instituts Solidarische Moderne"

Der Vorstand des Instituts Solidarische Moderne hat der GDL im aktuellen Tarifkonflikt mit der Bahn AG seine uneingeschränkte Solidarität ausgesprochen. Die Auseinandersetzung sei sehr grundsätzlicher Natur, weil sie im Kern ein Kampf gegen die Einschränkung der verfassungsmäßig garantierten Tarifautonomie und des Streikrechts darstelle und damit alle abhängig Beschäftigten in diesem Land betreffe, so der Vorstand. Mehr

Lesenswert

Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter treten ein für ein soziales Europa!

Flugblatt der IG Metall

12.04.2015

Verleihe den griechischen Arbeitnehmer- innen und Arbeitnehmern eine Stimme! Unterstütze die Resolution der IG Metall und der europäischen Gewerkschaften! Griechenland nach der Wahl: keine Gefahr, sondern eine Chance für Europa! Trage Dich ein auf http://wp.europa-neu-begruenden.de/ Mehr

Die Chance nutzen! Nach der griechischen Wahl

Aufruf des Vorstands Institut Solidarische Moderne (english version available)

28.01.2015

Die überwältigend eindeutige Wahl der Griech_innen hat in ganz Europa die Chance eines sozialen, demokratischen und ökologischen Umbruchs eröffnet. Abgewählt wurden das Austeritätsdiktat der Troika und der Ausverkauf der Zukunft eines ganzen Landes an die Finanzmärkte. Abgewählt wurden Armut, Hunger und Krankheit. Abgewählt wurden die griechische Oligarchie, die ihr verbundene politische Klasse, die Korruption, die Hoffnungslosigkeit. Kommen wir endlich zu unserem eigenen Anfang im gemeinsamen europäischen Umbruch. Mehr

Wer wir sind und was wir wollen

»Keine andere Möglichkeit, als auf diese Kraft zu setzen«

Astrid Rothe-Beinlich und Thomas Seibert im ND-Gespräch über R2G in Thüringen, die Antihaltung der Ausgegrenzten und die Schwierigkeiten bei der Rückeroberung des Politischen

08.01.2015

In Thüringen ist mit Rot-Rot-Grün ein Bündnis angetreten, das Hoffnungen wie Skepsis gleichermaßen hervorruft. Wie groß ist der Spielraum? Und was kann sich über den Freistaat hinaus ändern? Die Frage nach dem großen »Umbruch, der ansteht, der aber nicht eintritt« stand auch bei der Gründung des Instituts Solidarische Moderne vor fünf Jahren Pate. Ein Gespräch über linksreformerische Ansprüche, die Grenzen des Möglichen sowie Linkspartei und Grüne als produktive Momente der Veränderung. Mehr

Institut Solidarische Moderne wählt neuen Vorstand

Sprecherin Ypsilanti: Sozial-Ökologischer Politikwechsel ist notwendig.

30.06.2014

Das Institut Solidarische Moderne (ISM) wählte auf seiner Mitgliederversammlung am Sonntag in Frankfurt am Main einen neuen Vorstand. Als Sprecher_innen des Instituts wurden die hessische Landtagsabgeordnete Andrea Ypsilanti (SPD), das Vorstandsmitglied von Transparency International, Dr. Anke Martiny (SPD), die Landtagsabgeordnete und Vize-Präsidentin des Thüringer Landtages, Astrid Rothe-Beinlich (Bündnis 90/Die Grünen), der Philosoph Dr. Thomas Seibert und der Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Parteivorsitzende der LINKEN, Dr. Axel Troost, gewählt. Mehr