Die große Krise der kapitalistischen Weltwirtschaft und die EU

Schriftenreihe Denkanstöße

31.08.2010
Matthi Bolte, Andreas Bovenschulte & Andreas Fisahn

Die drei Autoren – Mitglieder der SPD, Bündnis 90/ die Grünen und der Partei DIE LINKE präsentieren einen Crossover-Beitrag. Sie beschreiben die Wirtschaftsverfassung der Europäischen Union, insbesondere des Euro-Raumes, als falsch konzipiert, weil sie keine angemessene politische Krisenreaktion erlaubt. Die eilig geschnürten Rettungspakete waren nur durch einen Verstoß gegen die europäische Konstitution möglich, die billigend in Kauf genommen wurde. Die bestehende Wirtschaftsverfassung ist nicht geeignet, zukünftige Krisen zu vermeiden, sondern schreibt vielmehr eine Struktur fest, die in die gegenwärtige Depression geführt hat. Sie skizzieren die Ansätze, wie aus der Marktunion eine politische, demokratische und soziale Union werden kann und muss.

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Schlagworte: EU