Wieder keine Plattform für an der Wertschöpfung beteiligte Bürger

Frage von Hans-Jürgen Gnichwitz aus Dresden

18.03.2011

Wie wollen Sie eine Alternative zum Neoliberalismus entwickeln, wenn die unmittelbar an der Wertschöpfung beteiligten Menschen, welche ja die Voraussetzung für Solidarität in der Gesellchaft schaffen und eine, leider schweigende Mehrheit sind, auch bei Ihnen kein Podium erhalten. In unseren Medien kommen nur die zu Wort, deren Sichtweise die Solidarität dieser Mehrheit einfordert. Ein Mitspracherecht wie über deren Steuern verfügt wird haben diese Menschen schon lange nicht mehr. Dafür räumt man Menschen, deren Beruf wahrscheinlich Demonstrant ist das Recht der Meinungsäußerung in unseren Medien ein. Übrigens, die stetig ansteigend Gebühren für unsere Medien werden auch zum größtem Teil von den arbeitenden Menschen in unserem land erbracht. Wo ist in Ihrem Vorstand z.B. der Inhaber eines mittelständischen Unternehmens? Könnte ja sein das er bei einem 10-12-stündigen Arbeitstag und der ständigen Sorge um sein Unternehmen und die ihm anvertrauten Arbeitnehmer keine Zeit mehr für solche Erörterungen hat. Oder sind Sie nur ein Forum Gleichgesinnter mit gleichen Interessen?

Antwort:

Das Institut solidarische Moderne lädt alle zur Mitarbeit in unserer Programmfabrik ein, die sich mit unseren Zielen und Anliegen identifizieren können. Alle, die Mitglied in unserem Institut werden, können sich an der Arbeit des ISM beteiligen und eigenen Ideen einbringen. Wir sind davon überzeugt, dass das Wissen und die Komepetenz unserer Mitglieder eine unschätzbare Ressource ist, die wir für das ISM nutzbar machen wollen.